Offene Stipendienprogramme / 

Leo Baeck

Leo Baeck Fellowship Programm

Bundesministerium für Bildung und Forschung – Studienstiftung – Leo Baeck Institut London

Programmziel

Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende, die an einer Dissertation im Bereich der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums arbeiten. Neben der finanziellen Unterstützung für ein Jahr beinhaltet das Programm die Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch bei regelmäßigen Tagungen – gemeinsam organisiert von der Studienstiftung des deutschen Volkes und dem Leo Baeck Institut London. Das Programm spricht insbesondere Promovierende an, die ihre Forschung in mehreren Ländern durchführen. Es ist offen für Doktoranden aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit.

Bewerbungsvoraussetzungen
  • deutlich überdurchschnittlicher Hochschulabschluss
  • Ausstellungsdatum des letzten Hochschulabschlusses nicht vor Februar 2013
  • Zulassung zur Promotion
  • Promotionsprojekt im Bereich der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums
  • Eine parallele Bewerbung um ein reguläres Promotionsstipendium der Studienstiftung ist nicht möglich

Programmablauf

Für das akademische Jahr 2016/17 werden bis zu zwölf Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt zum Oktober 2016 und endet im September 2017. Regelmäßige Tagungen und ein gemeinsames Intranet unterstützen die Stipendiatinnen und Stipendiaten darin, sich ihre Projekte gegenseitig vorzustellen und sich über Methoden und Ergebnisse der Forschung auszutauschen. Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Promovierende, die ihre Dissertation an Universitäten in Deutschland erarbeiten und einreichen werden, können nach dem ersten Jahr eine Verlängerung der Förderdauer beantragen, sofern der Studienstiftung entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stehen.

Finanzielle Unterstützung

Fellows erhalten ein Stipendium von 1.150 EUR pro Monat. Dazu kommt in der Regel eine monatliche Forschungskostenpauschale von 100 EUR. Für Forschungs- und Konferenzreisen ins Ausland können zusätzlich Monatszuschläge und Reisekostenzuschüsse beantragt werden. Studiengebühren werden nicht übernommen.

Bewerbung

Eine Bewerbung besteht aus folgenden Unterlagen in deutscher oder englischer Sprache:

  • ausgefülltes Bewerbungsformular (download: *.doc, *.pdf )
  • Motivationsschreiben, in dem das Interesse für die Teilnahme am Programm begründet wird (1 Seite)
  • tabellarischer Lebenslauf mit Angaben zu Bildung, außerfachlichen Interessen und Sprachkenntnissen
  • Fotokopie des Hochschulabschlusszeugnisses mit Einzelnoten der geprüften Fächer
  • Beschreibung des Forschungsprojekts (5 Seiten)
  • Zeitplan für das akademische Jahr 2016/17 einschließlich eventueller Forschungsreisen
  • Empfehlungsschreiben des Betreuers/der Betreuerin der Promotion 
  • zweites Empfehlungsschreiben 

Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2016. Wir nehmen Bewerbungen auf dem Postweg oder per E-Mail (ein einziges pdf-Dokument einschließlich der beiden Empfehlungsschreiben) entgegen. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen werden berücksichtigt. Vielversprechende Kandidaten und Kandidatinnen werden im April 2016 zu einem Vorstellungsgespräch nach Frankfurt eingeladen.

Ansprechpartner 

Dr. Matthias Frenz
Telefon 0228 82096-283
leobaeck@studienstiftung.de

Sekretariat 
Studienstiftung des deutschen Volkes
Christine Schade
Ahrstraße 41
53175 Bonn
Telefon 0228 82096-281
schade@studienstiftung.de

Stipendiatenbericht

Eric McKinley, Geschichte, Colorado Springs (USA)» Stipendiatenberichteet"