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Der Daidaloskopf mit seinen vielen Händen und dem hervorspringenden Muschelohr ist als Erkennungszeichen der Studienstiftung bekannt und präsent auf Publikationen und Briefpapier, auf der Homepage und im Intranet. Zum Logo der Studienstiftung wurde er auf einem Umweg.
Der langjährige Vertrauensdozent Hubertus von Pilgrim, Professor für plastisches Gestalten an der Akademie der Bildenden Künste in München, entwarf eine Medaille für die Ehrung von Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Studienstiftung verdient gemacht haben: den Daidaloskopf. Die mythologische Figur des Daidalos gilt Pilgrim nicht nur als geniale Gestalt, sondern steht für Handlungsinitiative und Handlungsverantwortung: "Das 'Dädalus-Prinzip' - das heißt in meiner Sicht nicht nur das Erfinden mit 'denkenden Fingern', das ist auch 'naturam novare' und somit höchst aktuell."
In der Studienstiftung steht der Daidaloskopf für die Verbindung von Theorie und Praxis, von Begabung und Kreativität, aber auch für die Erfahrung des Scheiterns als Grundlage für neue Initiative und das verantwortungsvolle Einbringen der eigenen Leistungen zu Gunsten der Gesellschaft.
Die Daidalos-Medaille wurde bislang sechsmal verliehen. Im Jahr 1995 würdigte die Studienstiftung mit dieser Medaille die außergewöhnlichen Verdienste ihres Ehrenpräsidenten, Dr. Johannes Zilkens. Die nächste Ehrung folgte 1999 an Irmgard Ulderup, der größten privaten Förderin der Studienstiftung. 2003 wurde Professor Dr. Helmut Altner für seine besonderen Verdienste als Präsident der Studienstiftung geehrt. Im Jahr 2008 wurde die Daidalos-Medaille an zwei Persönlichkeiten verliehen: Professor Dr. Rudolf Zahradník, den ehemaligen Präsidenten der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, erhielt die Auszeichnung für seine umfangreiche Vermittlung von Wissenschaftskontakten nach Osteuropa; Professor Dr. h.c. mult. Berthold Beitz, Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, wurde für seine Verdienste um die Förderung begabter junger Menschen geehrt. 2011 erhielt Wolfgang Hosemann die Daidalos-Medaille; er hatte sich viele Jahre lang als Schatzmeister des Vereins "Freunde und Ehemalige der Studienstiftung des deutschen Volkes" verdient gemacht.
Nach dem Vorbild der großen Medaille ließ die Studienstiftung 2005 eine limitierte Auflage Silbermünzen prägen. Im Rahmen eines großen Festaktes, des Stifterforums der Studienstiftung, wurden die 24 größten Privatspender mit dieser Daidalos-Münze geehrt.