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Gründung der studentischen Selbsthilfeorganisation "Wirtschaftshilfe der deutschen Studentenschaft" e.V. in Tübingen, Sitz Dresden, u. a. durch Prof. Dr. Carl Duisberg.
Der Vorstand der Wirtschaftshilfe beschließt die Gründung der Studienstiftung des Deutschen Volkes als Abteilung der Wirtschaftshilfe. Sitz ist Dresden. Die Finanzierung gewährleisten Reich, Länder und Gemeinden.
Erstes Auswahlverfahren der Studienstiftung ausschließlich mit Vorschlägen der Schulen aus dem Abiturjahrgang 1925.
Die ersten Vertrauensdozenten der Studienstiftung an den Hochschulen nehmen ihre Tätigkeit auf. Das Auswahlverfahren wird auf die Hochschulen ausgeweitet.
Die Studienstiftung veranstaltet Regionaltreffen für ihre Stipendiaten sowie Tagungen zu aktuellen hochschulpolitischen Themen.
Umbenennung der Wirtschaftshilfe in Deutsches Studentenwerk.
Die Hauptausschußsitzung der nationalsozialistischen Deutschen Studentenschaft in Berlin bestimmt die Gleichschaltung des Deutschen Studentenwerkes als politisches Ziel.
Abwicklung des Deutschen Studentenwerkes und der Studienstiftung, an deren Stelle die "Reichsförderung" als Abteilung des neu gegründeten Reichsstudentenwerkes tritt.
Neugründung der "Studienstiftung des deutschen Volkes" e.V. in Köln. Sie ist weltanschaulich neutral und betreibt ausschließlich Auswahl und Förderung. Von Beginn an wird auf das Aufnahmekriterium Bedürftigkeit verzichtet. Für die Aufnahme sind ausschließlich Begabung und Persönlichkeit relevant.
Konstituierende Sitzung der Studienstiftung in Stuttgart. Sitz ist Bonn.
Mit Wiederaufnahme des Lehrbetriebes an den Universitäten erste Aufnahme von Stipendiaten ausschließlich auf Basis von Hochschulvorschlägen aus den Westzonen.
Gründung des Instituts für Test- und Begabungsforschung der Studienstiftung (ITB) in Bonn, dessen Aufgabenbereich die empirische Bildungs- und Hochbegabungsforschung ist.
Sommerakademien und regelmäßige Treffen der Vertrauensdozenten.
Die Studienstiftung versucht, begleitet von Untersuchungen des ITB, das Auswahlverfahren in Schule und Hochschule zu rationalisieren, u.a. durch serielle Tests in Abiturjahrgängen einiger Bundesländer, durch die Einführung automatischer Vorschläge von Vordiplomsbesten und die Kopplung des Vorschlags an Bundeswettbewerbe wie "Jugend forscht".
Feier zum 50jährigen Bestehen der Studienstiftung in Würzburg.
Differenzierung der Förderangebotes: Sprachkurse, Auslandsaufenthalte, Kooperation mit Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie Großforschungseinrichtungen und ausländischen Universitäten, Ausbau der Künstlerförderung.
Aufbau der Förderung in den neuen Ländern.
Aufbau der Förderung an den Fachhochschulen.
Pilotprojekt für den Aufbau eines Intranets der Studienstiftung namens "Daidalosnet".
Festakt in Dresden zum 75jährigen Jubiläum der Studienstiftung.
Start der Doktorandenforen.
Eröffnung des Berliner Büros.
Start des Intranets als gemeinsame Informations- und Kommunikationsplattform für Stipendiaten, Vertrauensdozenten, Dozenten und Alumni. Der Name "Daidalosnet" wird beibehalten.
Gründung der Wissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung. Die ersten Kollegs starten im Herbst 2005.
Start des "Max Weber-Programms" für Stipendiaten der Bayerischen Eliteförderung
Die Zahl der Stipendiaten wächst von rund 6.000 (2006) auf über 10.500 (2009).
Erste Sozialerhebung der Studienstiftung
Die Studienstiftung führt zusätzlich zum Vorschlagssystem die Selbstbewerbung mit Auswahltest ein (für Studierende im ersten und zweiten Semester).
Ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten gründen den Alumniverein "Alumni der Studienstiftung e. V.".
Das AlumniNet, ein modernes soziales Netzwerk für Alumni, Stipendiaten und Vertrauensdozenten, geht online.
Das Max Weber-Programm wird evaluiert. Der Abschlussbericht der Evaluierungskommission für das Elitenetzwerk Bayern bescheinigt, dass es sich um ein hervorragendes Programm handelt.
Mit einem "Chancenprogramm" wendet sich die Studienstiftung an bislang unterrepräsentierte Gruppen und entwickelt für diese neue Förderangebote.
An vielen Hochschulorten werden erstmals Stipendiatensprecher gewählt, die das Programm vor Ort mitgestalten können.
Quelle für Daten bis 1990:
Rolf-Ulrich Kunze: Die Studienstiftung des deutschen Volkes seit 1925. Zur Geschichte der Hochbegabtenförderung in Deutschland. Berlin: Akad. Verl., 2001 (Edition Bildung und Wissenschaft; Bd. 8)